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Vulkangebiet bei Chemnitz vor 290 Millionen Jahren - Entstehung des "Steinernen Waldes"

 

 

In vielen Regionen weltweit entdeckten Wissenschaftler uralte Überreste früherer Wälder. Einer der berühmtesten dieser versteinerten Wälder liegt Untertage - im „Keller“ der Stadt Chemnitz. Dort lagern die sehr gut erhaltenen, knapp 300 Millionen Jahre alten fossilen Baum- und Pflanzenreste. Sie erzählen Geschichten über tropisches Klima mitten in Deutschland.

Die Fauna und Flora im Perm ähnelte in Chemnitz der auf dem Bild rechts.

Schachtelhalme, groß wie Kiefern heute und Farne dicht und undurchdringlich. Tiere die nur zu dieser Zeit im Dschungel um Chemnitz lebten.

Das Landschaftsbild ähnelte den heutigen noch existierenden Urwäldern in einigen Teilen der Welt nur das die Schachtelhalme und Riesenfarne durch Mammutbäume und Mahagoni ersetzt wurden.

Tiere und Pflanzen im PERM

Geothermische Karte, Montage by neue-chemnitzer.de

Auf der linken Seite ist eine Geothermische Karte abgebildet.

 Diese Zeigt den ehemaligen Vulkankrater im nord- östlichen Teil von Chemnitz, der es fertig brachte alles Leben in unserer Region in eine lange Starre zu schalten. In Chemnitz zeigen die Stämme eine Fallrichtung in ost-westlicher Richtung und folgen der Ausbreitungsrichtung der Eruptionsdruckwelle beim Ausbruch des Zeisigwald-Vulkans. Eine mords- Explosion des Beutenberges

Eine heiße und giftige Zeit ist so ein Ausbruch nur fragt uns nicht ob irgend jemand diesem Monstrum einen Namen gab.

 Fest steht jedoch dass die Region um den Chemnitzer Nord-, Westen arg gebeutelt wurde.

Vulkanische Eruption, fliesende Lava

Heiße pyroklastische Wolken

Pyroklastische Ströme stürzten selbst über den Rand der "Hilbersdorfer Höhe", aus Richtung Nord- Westen.
Alles was diese heiße, giftige Wolke berührt konnte nicht mehr sein wie es war. Nur...

Animierter Vulkanausbruch im Perm bei Chemnitz

Das Ding spuckt im Naturkundemuseum Chemnitz weiter, mal Anschauen!

...das war die Möglichkeit in unserer Zeit, Fossilien und natürlich den Steinernen Wald von Chemnitz zu entdecken und diesen in unserem Kulturkaufhaus

"DAStietz" © zu stellen.

Um weiteres zu erfahren schaut doch mal rein und besucht auch den nachgestellten Vulkanausbruch bei Chemnitz im

"Museum für Naturkunde Chemnitz" im Haus.

Aus einer Pressemitteilung der Stadt Chemnitz vom 05.04.2006

Der „Steinerne Wald Chemnitz“ - ein bereits Ende des 19. Jahrhunderts errichtetes, eindrucksvolles Objektensemble - ist das größte und schwerste pflanzliche Fossil Europas und zentrales Exponat des 1868 gegründeten und damit ältesten städtischen Museums von Chemnitz, das seit Oktober 2004 im Lichthof des denkmalgeschützten Hauses "DAStietz" im Herzen von Chemnitz einen repräsentativen und viel bestaunten Platz gefunden hat.

Fossiele Tierfunde im Chemnitzer Naturkundemuseum im DAStietzSteinerner Wald im Chemnitzer Kulturkaufhaus Das Tietz

Stadtrat beschloss einstimmig:
Der berühmte „Steinerne Wald Chemnitz“ soll künftig zum Weltnaturerbe gehören!
Die Stadt Chemnitz bekennt sich zum engagierten Vorhaben,
dass die 290 Millionen Jahre alten Naturschätze in die UNESCO-Liste
als Weltnaturerbe aufgenommen werden

Giebelseite Frankenberger Straße , Fundort Steinerner Wald

Das ist das Haus Nr. 35 auf der Frankenberger Straße in Chemnitz. Tino Beck aus Chemnitz kreierte nicht nur dieses Bild. Chemnitzer  Geschichte in Bildern - ganz groß und weithin sichtbar wie sein neuestes Werk auf dem Kassberg vom ersten Bewohner dort Lehrer Stahlknecht

Wie das Bild an der Giebelseite zeigt wurden hier, die durch Mineralisierung nach dem Ausbruch des Vulkan entstandenen Stammfragmente gefunden und wieder Rekonstruiert.

Bis sie in "DAStietz" kamen waren Sie viele Jahre am alten Standort am Theaterplatz.

Dort war das Museum für Naturkunde Karl-Marx-Stadt und auch später von Chemnitz gewesen. Bis der geniale Streich der Stadtväter gelang und das alte Zentrum Warenhaus wieder zum Tietz wurde. Neeein kein Kaufhaus

Das Naturkaufhaus "DAStietz"