Die Deutsche Demokratische Republik (DDR)
war ein Staat in Mitteleuropa. Ihre Gründung am 7.
Oktober 1949 auf dem Gebiet der Sowjetischen
Besatzungszone einschließlich des sowjetischen Sektors
von Berlin erfolgte vier Jahre nach dem Ende des Zweiten
Weltkrieges auf Betreiben der Sowjetunion, nachdem zuvor
mit Unterstützung der drei West-Alliierten auf dem
Gebiet ihrer Besatzungszonen die Bundesrepublik
Deutschland gegründet worden war.
Nach der Wende 1989/1990 und dem damit einhergehenden
Ende des Sozialismus in der DDR beschloss die erstmals
freigewählte Volkskammer den Beitritt des Landes zur
Bundesrepublik Deutschland. Mit der Deutschen
Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 endete die Existenz
der DDR.
Die Teilung nach dem Krieg
Da sich die Hauptalliierten nicht auf eine gemeinsame
Politik bezüglich Deutschland einigen konnten,
diskutierten sie bereits während des zweiten Weltkrieges
über eine Teilung Deutschlands. Nach der Kapitulation
soll Deutschland in vier Sektoren geteilt werden, Die
Entmilitarisierung sollte in jeder Zone durchgeführt
werden.
Im Laufe der Zeit lief die wirtschaftliche
Entwicklung zwischen den östlichen und westlichen
Besatzungszonen immer weiter auseinander. Auch aufgrund
weltpolitischer Differenzen kam es zu immer größeren
Spannungen zwischen der Sowjetunion und den USA.
Nachdem die westdeutsche Währung gegen den Willen des
sowjetischen Oberbefehlshabers auch im westlichen Teil
von Berlin eingeführt worden war, versuchte die
Sowjetunion durch die Blockade ganz Berlin in ihre Hand
zu bekommen. Daraufhin wurde Berlin durch eine
Luftbrücke versorgt. Fast ein Jahr versorgten sie die
Westberliner Bevölkerung mit Hilfsgütern aus der Luft,
bis die Sowjetunion die Blockade 1949 beendete.
Da Stalin die Idee eines ungeteilten Deutschlands
nicht aufgeben wollte, begann die tatsächliche
sozialistische Umgestaltung der ostdeutschen Wirtschaft
erst 1952.
Erster Präsident wurde 1949 Wilhelm Pieck, mit der
Gründung der DDR. 1960 verstarb er und Ulbricht machte
sich an Die Macht. Nun nannte sich Ulbricht nicht mehr
Präsident sondern Staatsratsvorsitzender.
1950 wurden alle Parteien trotz Widerstands vieler
Parteien und einiger Verbände zur SED vereint.
Sehr schnell nach ihrer Gründung schloss die DDR
Verträge mit anderen Staaten im Ostblock ab, die DDR
wird Mitglied im Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe
(RGW) – dem Äquivalent zur EG.
Die DDR-Führung bemühte sich um Anerkennung durch
andere Staaten.
Nachdem die Bundesrepublik Deutschland Mitglied der
Westeuropäischen Union geworden war, trat die DDR 1955
dem Warschauer Pakt bei.
Auch gesellschaftspolitisch fanden in der DDR tief
greifende Änderungen statt. So wurden Frauen
systematisch in den Sozialismus mit einbezogen,
Kinderbetreuungsangebote in Form von Kinderkrippen für
1-3-jährige Kinder, Kindergärten für 4-6-Jährige und
Horte, die Schulkinder bis zur 4. Klasse betreuten,
geschaffen und das Schulsystem durch die Einrichtung der
Polytechnischen Oberschule umgebaut. Ein Gedanke dabei
war auch, die Kinder möglichst früh im Sinne des
Sozialismus zu erziehen.
Mit dem Einstieg in die Planwirtschaft und die
Schaffung der Jahrplane (der erste war der fünf
Jahrplan) wurden die Lebensmittelkarten abgeschafft.
Viele werden sich noch an diese Jahrpläne der
Industriepolitik zu DDR-Zeiten erinnern.
Die Einrichtung der Volkseigenen Betriebe (VEB) wurde
durchgesetzt, privat geführte Betriebe sollten nicht nur
die Ausnahme sein, nein solche sollte es im Arbeiter und
Bauernstaat nicht mehr geben.
Das selbe sollte auch den Bauern in den ländlichen
Gegenden zustoßen, es wurde darauf gedrängt
Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften kurz
LPG genannt beizutreten. Da die meisten Bauern kein
Interesse an Genossenschaften zeigten, wurden diese mit
represalischen Mitteln und Korruption dazu genötigt.
Zehntausende Bauern siedelten daraufhin in den Westen
um. Nun schickte die Partei Leute aufs Land um den
Bauern klar zu machen das jeder der privat wirtschaftete
mit großen Einbußen beim Verkauf seiner Produkte rechnen
müsse, nur im Verbund zur Genossenschaft werde das
nötige Kleingeld zu erzielen sein. Viele sahen nun in
einer privaten Bewirtschaftung seines Landes keine
Perspektive mehr.
Wir glauben 56 begann das Fernsehen der DDR
seinen Sendebetrieb aus Berlin Adlershof. Der
bekannteste Hetzer gegen die benachbarten
kapitalistischen Länder, bekannt unter Karl-Eduard von
Schnitzler (Schmuddel EDE) wurde ein wichtiger Bestandteil des
Fernsehens. Jeder kannte damals den schwarzen Kanal.
Am 17. Juni 1953 brachen flächendeckende Proteste
gegen die Planlosigkeit der Staatsmacht aus, die von den
Russen mit äußerster Gewalt niedergeschlagen wurden. Die
Führung der DDR bezeichnete den Aufstand als ein Werk
imperialistischer Unruhestifter aus dem
nichtsozialistischen Lager.
1950 wurde die Staatssicherheit gegründet, um
die Macht der SED zu sichern. Der letzte Chef dieser
Organisation war Erich Mielke auch bekannt mit dem
Spruch "Ich liebe Euch doch alle".
Dieser Saftladen genannt MfS machte nicht mal vor
den eigenen Leuten halt Parteimitglieder wurden
verhaftet, alles was nicht absolut Linientreu war wurde
Drangsaliert und pausenlos Überwacht.
Nachdem immer mehr Menschen die DDR verlassen hatten,
wurde letztendlich am 13. August 1961 die Berliner Mauer
aufgebaut, um eine weitere Abwanderung zu stoppen. Nach
dem Mauerbau wurde die Anwendung der Waffe gegen
Flüchtlinge befohlen dies wurde jedoch nie öffentlich
zugegeben. Die innerdeutschen Grenze wurde im laufe der
Zeit zum teuersten und bestgeschützten Wall gegen die
imperialistischen Feinde von draußen, nur die
Mienenfelder waren nach innen.
Nach Streitigkeiten mit Teilen der Parteiführung
wurde Ulbricht gezwungen, „aus gesundheitlichen Gründen“
von allen Ämtern zurückzutreten. 1971 endete damit die
Zeit Ulbricht, und Erich Honecker wurde als dessen
Nachfolger zum Ersten Sekretär des Zentralkomitee der
SED gewählt. Das politische Ziel einer Wiedervereinigung
Deutschlands wurde endgültig aufgegeben. Unter Erich
Honecker wurden sowohl die Führungsrolle Russlands von
der SED wieder als verbindlich angesehen. Die
Beziehungen zwischen der DDR und Russland verbesserten
sich daraufhin. Was eine noch größere Abhängigkeit
von der Sowjetunion brachte.
Um eine Verbesserung der Beziehungen zur BRD wurden
auch der verkauf von Häftlingen, die politisch Motiviert
eingesperrt waren, zunehmend organisierter. Dabei
bezahlte die BRD der DDR hohe Preise in Valuta oder
Waren, um anschließend die bezahlte Ware (Gefangener) in
die BRD auszubürgern.
1985 wurde Gorbatschow zum Chef der russischen Partei
gewählt. Als Herrscher Russlands versuchte er den
Verfall des Kommunismus durch freieres Denken
aufzuhalten. 1988 erlaubte er den anderen
osteuropäischen Staaten damit eine freie Entwicklung.
Von Honecker seiner Engstirnigkeit abgelehnt ging
dieser auf Distanz zu Russland.
1989 begann Ungarn, die Grenze zu Österreich
abzubauen. In der Folge versuchten DDR-Bürger, über
Ungarn in den Westen zu gelangen. Gleichzeitig begaben
sich viele in die Botschaften der Bundesrepublik um an
bundesdeutsche Reisepapiere zu gelangen. Bald mussten
die Botschaften im wegen Überfüllung geschlossen werden.
Daraufhin machte die DDR auch die Grenzen zur CSSR und
Polen dicht. Im August und September 1989 durften die
Flüchtlinge in Prag und Warschau in die Bundesrepublik
ausreisen. Ein extra angereister Herr Genscher aus der
Bundesrepublik war auf dem Balkon in der ungarischen
Botschaft der Engel mit der guten Nachricht: "Ich möchte
Ihnen heute Mitteilen das.....", weiter ist er gar nicht
erst gekommen. Sonderzüge brachten die Leute über DDR
Gebiet in den westlichen Teil von Deutschland.
Und dann ging es los.
Seit September 1989 fanden in Leipzig wöchentlich
Montagsdemonstrationen
nach dem Friedensgebet statt. Am 7. Oktober 89 gab es im
ganzen Land Demonstrationen. Wir sind das Volk riefen am
09 September tausende. im späteren Oktober trat Honecker
zurück, Krenz sollte für kurze Zeit sein Nachfolger
werden. Auf dem Berliner Alexanderplatz war dann die
größte Demonstration in der Geschichte der DDR. Im
Herbst 1989 gründeten sich das Neue Forum.
Günter Schabowski las vor laufenden Kameras vor
laufenden Fernsehkameras, dass es sofort möglich wäre in
das benachbarte kapitalistische Ausland ohne Angabe
jeglicher Gründe möglich ist. Auf die Nachfrage eines
Journalisten ab wann dies gültig sei antwortete
Schabowski "Meines Wissens zu folge ab sofort", ein
böser Patzer denn so sollte es niemals rüber kommen.
Tausende stürmten die Grenzen. Ohne Befehl öffneten die
überraschten Grenzsoldaten die Übergänge der Grenze zur
BRD. Am darauf folgenden Tag besuchten Millionen den
Westen wo immer es nur ging.
Krenz gab auf Gysi und de Maiziere machten das einzig
richtige. Sie bestimmten mit Helmut Kohl die
Wiedervereinigung Deutschlands zur Bundesrepublik
Deutschland. Kohl versprach blühende Landschaften, bald
darauf kahm die Währungsunion und wir in den Ostländern
hatten nun auf einmal Geld das etwas wert war.
Das mit den blühenden Landschaften ist zwar nach 20
Jahren noch immer nicht ganz geschafft, aber schaut Euch
doch mal um, ist es nicht doch viel schöner geworden und
belügen uns die Politiker nicht fast genauso wie einst.
Etwas unsachlich zum Schluss wir konnten es uns aber
nicht verkneifen.
Seit dem 3. Oktober 1990 ist
Deutschland wiedervereint.