Trotz so viel Wasser ist
Chemnitz noch sehr gut weggekommen,
schaut man an die vielen Orte
die über zwei Meter unter Wasser standen.
Danke an die vielen Helfer am Ende der Bildstrecke
Aus allen Winkeln sprudelt die Wassermasse, die
Annaberger Straße ist bis zur G.-Freytag-Straße mit einem Boot gut zu
erreichen.
An der G.-Freytag-Straße reichen aber schon
Gummistiefel wobei die Beckerstraße einem Fluss gleicht.
Nochmal an der Annaberger, Richtung Stadtcentrum,
Flussähnlich. Die Chemnitz als Fluss macht sich alle ehre, die Baustelle der
neuen Chemnitzbrücke an der
Scheffelstraße meldet Land unter, die Fußgänger Behelfsbrücke musste
gesperrt werden.
Keller liefen voll und Straßenzüge waren von der
Außenwelt gänzlich abgeschnitten.
An der Lothringer Straße stand das Wasser über den
Wirkbau bis hin zum Peretzhaus der Stadtverwaltung.
Im Stadtpark Chemnitz sprudelte die Chemnitz bis vor
die Tore der Parkgaststätte Rosarium und das Technische Rathaus an der
Annaberger Straße bekahm
ebenfalls seinen Teil weg.
Die Südring Brücke über die Chemnitz war
ja viel zu Hoch für das Wasser aber die Bahngleise darunter waren
Schwimmgleise geworden.
Die Hochwasser 2002 waren in unserer Stadt nicht ganz so dramatisch wie in
anderen Gebieten Ostdeutschlands. An Oder, Elbe, Weißeritz und anderen
Gewässern waren
ganze Ortschaften und Städte schwer betroffen. Dresden und das gesamte
Osterzgebirgische Gebiet hatten mit Millionenschäden zu kämpfen, viele
tausend
Helfer aus dem gesamten Bundesgebiet brachen zur Hilfe in diese stark
betroffenen Gebiete auf. Bahngleise in diesen Gebieten wurden komplett weg-
gespült oder sehr stark unterspült so dass eine Erneuerung dieser
unumgänglich werden wird. Traditionsstrecken wie die Weißeritztalbahn
mussten komplett gesperrt und
für lange Zeit eingestellt werden.
Einen riesen Dank an all diesen Helfern die aus den
Flutgebieten nicht erst Katastrophengebiete werden ließen, die ständig
teilweise unter Einsatz ihres Lebens
anderen halfen, Deiche entlang der Flüsse sicherten und dafür sorgten das
der Schaden nicht noch größer werden sollte.